Beim kreisrunden Haarausfall entstehen oft innerhalb kurzer Zeit runde, kahle Stellen. Für Betroffene ist das häufig ein Schock, gerade weil es so plötzlich geschieht. Dieser Artikel erklärt in Ruhe, was dahintersteckt.

Wie er entsteht

Der kreisrunde Haarausfall, medizinisch Alopecia areata, ist eine Fehlreaktion des Immunsystems. Die körpereigene Abwehr richtet sich gegen die eigenen Haarwurzeln. Die Wurzel selbst wird dabei nicht zerstört. Das bedeutet, dass Haare grundsätzlich wieder nachwachsen können.

Wie er sich zeigt

Typisch sind scharf begrenzte, runde oder ovale kahle Areale. Am Rand finden sich manchmal kurze Härchen, die zur Wurzel hin dünner werden. Der Verlauf ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich und schwer vorherzusagen. Bei manchen wächst das Haar von selbst nach, bei anderen kehrt der Ausfall zurück.

Welche Möglichkeiten es gibt

Die Behandlung gehört in die Hände einer Hautärztin oder eines Hautarztes. In den vergangenen Jahren sind neue Medikamente für schwere Verläufe hinzugekommen. Ob eine solche Therapie infrage kommt und welche Vor- und Nachteile sie hat, klärt die ärztliche Fachperson individuell mit Ihnen.

Wenn größere Bereiche betroffen sind oder eine medikamentöse Behandlung nicht gewünscht ist, gibt Zweithaar Sicherheit im Alltag. Eine gut angepasste Lösung deckt die betroffenen Stellen zuverlässig ab und wirkt natürlich.

Ein Hinweis, der uns wichtig ist

Wir stellen keine Diagnosen und ersetzen keine ärztliche Behandlung. Unsere Aufgabe ist es, Sie kompetent zu begleiten, Ihre Fragen einzuordnen und Ihnen mit Zweithaar eine sichtbare, natürliche Lösung zu bieten.

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