Eine Krebstherapie ist eine fordernde Zeit. Dass dabei oft auch die Haare ausgehen, empfinden viele Menschen als zusätzliche Belastung. Wir möchten Ihnen mit sachlichen Informationen und einer einfühlsamen Begleitung ein Stück Sicherheit geben.
Was während der Therapie passiert
Manche Medikamente einer Chemotherapie greifen die Haarwurzeln vorübergehend an. Häufig gehen die Haare wenige Wochen nach Beginn der Behandlung aus. In den allermeisten Fällen ist dieser Haarausfall vorübergehend. Nach dem Ende der Therapie wächst das Haar in der Regel wieder nach. Struktur und Farbe können sich anfangs verändern.
Warum es hilft, vorbereitet zu sein
Viele Betroffene empfinden es als entlastend, sich frühzeitig um eine Lösung zu kümmern, am besten schon vor dem Haarausfall. So lässt sich die neue Frisur in Ruhe an Ihr bisheriges Aussehen anpassen, etwa an Farbe, Länge und Form. Wenn der Haarausfall dann einsetzt, sind Sie vorbereitet und müssen sich in einer ohnehin anstrengenden Phase um weniger sorgen.
Zweithaar als verlässliche Lösung
In dieser Übergangszeit ist eine gut sitzende Perücke die bewährte Lösung. Modernes Zweithaar wirkt natürlich und ist von eigenem Haar kaum zu unterscheiden. Wichtig sind ein angenehmer Tragekomfort, ein sicherer Sitz und eine Anpassung, die zu Ihnen passt.
Bei medizinisch bedingtem Haarausfall beteiligt sich die Krankenkasse an den Kosten. Wir übernehmen für Sie die Formalitäten und rechnen direkt mit der Kasse ab. Mehr dazu lesen Sie unter Zweithaar und Krankenkasse. Bitte beachten Sie, dass diese Angaben ohne Gewähr sind und je nach Kasse abweichen können.
Wir sind für Sie da
Wir beraten Sie diskret in separaten Räumen und auf Wunsch auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten. Ist ein Besuch bei uns nicht möglich, kommen wir bei medizinischer Notwendigkeit auch zu Ihnen nach Hause oder in die Klinik.